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!!!Schon mehr als die Hälfte!!!

So… Nun habe ich wieder unheimlich viel erlebt und viel zu erzählen:
Am 1. Dezember ging ich mit einer anderen Austauschschülerin namens Valerie an das Daddy Yankee Konzert. Warscheindlich kennt ihr den Sänger nicht, aber hier in Bolivien ist er sehr berühmt. Ich muss ganz ehrlich zugegeben, dass ich vorher auch noch nie von ihm gehört hatte, aber ganz Santa Cruz sprach schon vor langer Zeit von diesem Konzert, also musste ich fast gehenJ
Als Valerie und ich um 18 Uhr bei der Konzerthalle ankamen war alles schon überfüllt. Schlangen bis auf die Strasse. Also blieb uns nicht anderes übrig als uns anzustellen. Schlussendlich hat sich die Warterei aber gelohnt und wir hatten richtig Spass!
Ja da ich Ferien hatte und momentan nicht reisen konnte wurde mir schnell langweiligJ Ich und die andere Schweizerin Lea schneideten und färbten meine Haare und liessen uns pircen. Ich habe mir ein Nasenpircing gemacht und sie ein BauchpircingJ Überhaupt machen sich sehr viele Austauschschüler Pircings. Die Leute im Pircingladen kennen uns schon langsam, weil wir immer wieder vorbei kommenJ
Ja und dann wurde es schon Weihnachten….
Überall in der Stadt Lichterketten. Wunderschön! Auch unser Haus hatten ich und meine Familie sehr schön geschmückt und das ganze Haus glitzerte.
Ich hatte grosse Angst vor den Weihnachten, weil ich dachte, dass ich meine grosse Krise bekommen werde, aber ich hatte Glück. Alles lief gut.
Am späten Nachmittag fragte mich meine Mutter ob ich nicht mit ihr mitgehen will. Sie hatte mit ihrer Schwester und ihrer Mutter geplant, dass sie zusammen kochen und dann das Essen den armen Leuten bringen. Ich fand das eine sehr gute Idee und wollte gerne helfen. Also machten wir uns abends mit dem Kofferraum voller Essen und Trinken auf den Weg. Bei der ersten Kreuzung hielten wir an und stiegen aus. Machten den Kofferraum auf und von allen Seiten stürmten Kinder und Erwachsene her! Das war unglaublich! Die haben uns das Essen fast aus den Händen gerissen! Meine Mutter rief mir zu, dass ich ins Auto rein soll und wir fuhren davon. Also ich hatte einen rechten Schrecken bekommen. Ich sagte meiner Mutter, dass wir besser an Orten halten wo es nicht so viele Leute hätte. Das machten wir dann auch. Und das war viel besser. Wir hielten unser Auto am Strassenrand und ein Kind nach dem anderen kam vorbei.
Aber das ganze hat mich sehr berührt. Weil unter den Kindern waren solche die erst drei oder 4 Jahre alt sind. Und mir wurde wieder mal bewusst, dass ich so froh sein kann, dass ich ein Haus habe zu dem ich jeden Abend zurückkommen kann. Dass ich immer etwas zu Essen habe. Für uns ist das alles selbstverständlich, aber es gibt so viele Leute hier die einfach nichts haben! Jugendliche die bis spät abends auf der Strasse stehen und jonglieren. Kinder die Bierflaschen sammeln und durch das Depot ein bisschen Geld gewinnen. Erwachsene die auf der Strasse sitzen und betteln… Die Armut ist unheimlich gross!
                                                                                                                                      
Später als es war dann mittlerweile schon 23 Uhr machten wir uns auf dem Weg zu meinem Onkel väterlicher Seite um bei ihm und seiner Familie Weihnachten zu feiern. Zuerst sassen wir alle zusammen und unterhielten uns. Wartend bis es endlich 12 Uhr wurdeJ
Um 12 Uhr wurde angestossen und alle umarmten sich und wünschten sich alles Gute zu Weihnachten. Das war ein sehr schöner Moment, weil ich mich einfach wohl fühlte. Mein Bruder nahm mich in seine Arme und sagte mir: ’’Yo te quiero Nina!!’’. Und das hat mir einfach so viel bedeutet. Meine Mutter umarmte mich und sagte mir, dass sie sehr froh wie nun endlich eine Tochter zu haben. Und sie dankte mir, dass ich ihr zeige Sachen von anderen Seiten anzuschauen. Das waren einfach sehr berührende Momente…
Danach wurde gegessen. Mittlerweile war es schon 1 Uhr und man hatte eigentlich kein Hunger mehr, also ich zumindestJ
Nachts um 4 Uhr waren wir dann wieder glücklich und wohlbehalten zuhause.
Einige Tage später schlug mir meine Mutter vor ob ich nicht Silvester in La Paz bei meinen Cousinen verbringen will. Ich war natürlich ganz begeistert und rief sofort Mama und Papa in der Schweiz an. Die mussten dann so schnell wie möglich ein Mail an AFS schreiben, dass ich reisen konnte.
Ja innerhalb eines Tages hatte ich dann mein ’’Permiso’’ und freitagsabens war ich schon auf dem Weg nach La Paz. Ganz aufgeregt, denn es war meine erste lange Reise die ich alleine unternahm. Ich schlief aber schnell ein, denn ich war unheimlich müde von all den Festtagen. Um 22 Uhr wurde ich aber von zwei Knällen aufgeweckt. Ich total verschlafen und habe überhaupt nicht gescheckt was gerade passiert. Ich drehte mich um und dann fehlte das Fenster an meiner linken Seite! Ich konnte es nicht fassen! Und prompt fing es auch noch an zu regnen. Also waren wir (ich und meine Nachbarin) ohne Fenster. Und weiter vorne im Bus fehlte nochmals ein Fenster!!!! Wir fuhren einfach weiter und niemand informierte uns was passieren wird. Nach einer Stunde hielten wir dann an und einige Männer klebten Plastikbänder an die beiden Fenster. Na super! Nun war es noch kälter, aber was wollten wir machen? Schliesslich war es schon spät in der Nacht. Blieb uns nichts anderes übrig als zu schlafen.
Ach ja was ich noch sagen wollte: in den zwei Wochen in denen ich in La Paz war wohnte ich bei der Schwester meines Vater, ihrem Mann und ihren beiden Töchtern Daniella und Ximena. Beide 20 Jahre alt (sie sind Zwillinge)
Früh nachmittags kam ich dann in La Paz an und war froh, dass doch noch alles gut verlaufen ist.
Bei meinen Cousinen angekommen überraschten sie mich mit der Idee über Silvester nach Coroico zu fahren. Das ist ein kleines Dörfchen drei Stunden Busfahrt von La Paz entfernt. Obwohl es eine sehr kurze Entfernung zu La Paz ist liegt Coroico in einem tropischen Klima. Immer so zwischen 20 bis 30 Grad, obwohl es dann abends ziemlich abkühlt. Coroico befindet sich 1750 M.ü.M und hat ca. 3500 Einwohner.
Ich fand das eine tolle Idee und somit sass ich fünf Stunden später schon wieder im Bus.
In Coroico angekommen mussten wir zuerst mal unser Hotel suchen und dann erkundigten wir das Dörfchen. Es wimmelte von Touristen und überall hörte man Deutsch, Englisch und SpanischJ
Das Dorf lebt von Tourismus. Rund um die Plaza hat es überall Läden mir Souvenirs. Eingeborene sieht man fast nicht.
Ich müde von dem vielen reisen wollte dann bald wieder ins Hotel um dann am nächsten Tag fit zu sein.
Wir besuchten die Cascadas (Wasserfälle) die ganz in der Nähe sind. Das war wunderschön. Es hat dort drei Wasserfälle, obwohl der letzte der wirklich sehenswürdige istJ Der ist riesig und um da hin zu kommen muss man noch ein bisschen durch den Wald laufen. Wirklich sehenswert!! Wir machten auf jeden Fall 1000 Fotos.
Abends verbrachten wir auf der Plaza. Denn alles spielte sich auf der Plaza ab. Es hatte Musik, es wurde getanzt und getrunken.
Ja und dann war schon Montag und somit der letzte Tag im 2007. Der Freund meiner einen Cousine namens Xime kam an und somit verbrachten wir den Tag mit ihm und seinen Freunden. Abends kehrten wir dann aber nochmals ins Hotel zurück um uns schick zu machen.
Und wieder ging es ab auf die Plaza. Alle waren dort. Und alle kannten alle. Ja nicht ganz, aber immer sagte wieder jemand halloJ Und dann schlug es schon 12 und wir waren im 2008!!
Ach ja: ich bin ein bisschen spät, aber allen denen ich das noch nicht gesagt habe: alles Gute zum Neuen Jahr! Viel Liebe, Glück, Gesundheit und einfach alles um glücklich zu sein!
Die Nacht verging unheimlich schnell! Wir tanzten die ganze Nacht und redeten und hatten einfach unheimlich Spass. Wir waren bis morgens um 9 Uhr auf der Plaza Ich schlief keine MinuteJ
Mittags kamen dann die Eltern meiner Cousinen um uns abzuholen. Nach gemeinsamen Mittagsessen ging es dann wieder zurück nach La Paz.
Ja die nächsten Wochen verbrachte ich die ganze Zeit mit meinen Cousinen. Die beiden zeigten mir La Paz, wir besuchten Museen, gingen zum ’’Valle de la Luna’’ und wir guckten jeden Abend einen Film. Es war einfach eine wunderschöne Zeit! Ich hatte unheimlich viel Spass und war einfach sehr glücklich!!
Ach ja: unterdessen ging meine Kamera kaputt. Sie viel mir zwei Mal runter und das dritte Mal wurde der Bildschirm zerstört, also musste ich mir eine Neue kaufen. Auch nicht sooo schlimm, aber doch ärgerlich. Ich habe mir nun eine neue Kamera gekauft. Die genau gleiche, aber in BlauJ Noch was: Also hier bekommt man einfach alles viel billiger. Wenn irgendjemand irgendetwas will, dann meldet euch bei mir und ich werde sehen ob ich etwas finden kannJ
Was mir hier einfach immer wieder auffällt ist wie herzlich die Leute sind. Der Onkel kannte mich erst eine Woche, aber stellte mich schon als seine Tochter vor und die Zwillinge sagten mir, dass sie sich schon immer eine jüngere Schwester gewünscht haben und endlich haben sie eine. Das ist einfach wunderschön, dass ich das alles erleben kann. Es ist unglaublich…
Der Abschied viel mir deshalb auch umso schwerer als ich letzten Samstag wieder nach Santa Cruz zurückkehrte. Weil ich weiss nicht, wann ich diese Leute das nächste Mal wieder sehen werde… Aber sicher ist, dass ich sie nie vergessen werde…
Es war aber auch schön wieder zuhause zu sein. Meine Familie, die bekannte Umgebung… Zuhause… Ich starb zwar fast, weil es so warm war und ich nun zwei Wochen in der Kälte geschlottert habe, aber ja es war auch schön wieder in kurzen Hosen rum zu laufenJ
Montagmorgens stand ich dann aber trotzdem schon wieder früh auf, weil eine der Schweizerinnen die schon ein halbes Jahr länger hier war nach Hause flug. Also trafen wir uns auf dem Flughafen. Mittlerweile mag ich Flughäfen nicht mehr! Es war nun das dritte Mal, dass ich mich von Personen die ich lieb gewonnen habe verabschieden musste…
Und ich dachte einfach: Wow! Jetzt geht es nur noch fünf Monate und dann werde ich diejenige sein die hier heulend auf dem Flughafen steht… Schon unglaublich…
Ja und in zwei Wochen sind meine Ferien schon vorbei und die Schule fängt wieder an. Leider steht der Schulwechsel immer noch zur Diskussion und ich bin nicht sicher, ob ich auf meiner Schule bleiben kann…
Aber zuerst steht nun schon bald der Carnaval vor der Türe und das wir ganz sicher ein unvergessliches Erlebnis…
Eigentlich hätte ich noch viel mehr zu erzählen, aber mein Mail ist schon soooo lange. Ich melde mich bald wieder, denn ich habe noch einige interessante Sachen über die bolivianische Kultur erfahren…
Also dann schicke ich euch ganz viele liebe, sonnige Grüsse aus Santa Cruz machts gut und passt auf euch auf!!
Euere Norina
P.S. Vergesst meine Webseiten nicht:
http://norina-mueller.medion-fotoalbum.de

 


 

17.1.08 17:19


!!!Schon mehr als die Hälfte!!!

So… Nun habe ich wieder unheimlich viel erlebt und viel zu erzählen:
Am 1. Dezember ging ich mit einer anderen Austauschschülerin namens Valerie an das Daddy Yankee Konzert. Warscheindlich kennt ihr den Sänger nicht, aber hier in Bolivien ist er sehr berühmt. Ich muss ganz ehrlich zugegeben, dass ich vorher auch noch nie von ihm gehört hatte, aber ganz Santa Cruz sprach schon vor langer Zeit von diesem Konzert, also musste ich fast gehenJ
Als Valerie und ich um 18 Uhr bei der Konzerthalle ankamen war alles schon überfüllt. Schlangen bis auf die Strasse. Also blieb uns nicht anderes übrig als uns anzustellen. Schlussendlich hat sich die Warterei aber gelohnt und wir hatten richtig Spass!
Ja da ich Ferien hatte und momentan nicht reisen konnte wurde mir schnell langweiligJ Ich und die andere Schweizerin Lea schneideten und färbten meine Haare und liessen uns pircen. Ich habe mir ein Nasenpircing gemacht und sie ein BauchpircingJ Überhaupt machen sich sehr viele Austauschschüler Pircings. Die Leute im Pircingladen kennen uns schon langsam, weil wir immer wieder vorbei kommenJ
Ja und dann wurde es schon Weihnachten….
Überall in der Stadt Lichterketten. Wunderschön! Auch unser Haus hatten ich und meine Familie sehr schön geschmückt und das ganze Haus glitzerte.
Ich hatte grosse Angst vor den Weihnachten, weil ich dachte, dass ich meine grosse Krise bekommen werde, aber ich hatte Glück. Alles lief gut.
Am späten Nachmittag fragte mich meine Mutter ob ich nicht mit ihr mitgehen will. Sie hatte mit ihrer Schwester und ihrer Mutter geplant, dass sie zusammen kochen und dann das Essen den armen Leuten bringen. Ich fand das eine sehr gute Idee und wollte gerne helfen. Also machten wir uns abends mit dem Kofferraum voller Essen und Trinken auf den Weg. Bei der ersten Kreuzung hielten wir an und stiegen aus. Machten den Kofferraum auf und von allen Seiten stürmten Kinder und Erwachsene her! Das war unglaublich! Die haben uns das Essen fast aus den Händen gerissen! Meine Mutter rief mir zu, dass ich ins Auto rein soll und wir fuhren davon. Also ich hatte einen rechten Schrecken bekommen. Ich sagte meiner Mutter, dass wir besser an Orten halten wo es nicht so viele Leute hätte. Das machten wir dann auch. Und das war viel besser. Wir hielten unser Auto am Strassenrand und ein Kind nach dem anderen kam vorbei.
Aber das ganze hat mich sehr berührt. Weil unter den Kindern waren solche die erst drei oder 4 Jahre alt sind. Und mir wurde wieder mal bewusst, dass ich so froh sein kann, dass ich ein Haus habe zu dem ich jeden Abend zurückkommen kann. Dass ich immer etwas zu Essen habe. Für uns ist das alles selbstverständlich, aber es gibt so viele Leute hier die einfach nichts haben! Jugendliche die bis spät abends auf der Strasse stehen und jonglieren. Kinder die Bierflaschen sammeln und durch das Depot ein bisschen Geld gewinnen. Erwachsene die auf der Strasse sitzen und betteln… Die Armut ist unheimlich gross!
                                                                                                                                      
Später als es war dann mittlerweile schon 23 Uhr machten wir uns auf dem Weg zu meinem Onkel väterlicher Seite um bei ihm und seiner Familie Weihnachten zu feiern. Zuerst sassen wir alle zusammen und unterhielten uns. Wartend bis es endlich 12 Uhr wurdeJ
Um 12 Uhr wurde angestossen und alle umarmten sich und wünschten sich alles Gute zu Weihnachten. Das war ein sehr schöner Moment, weil ich mich einfach wohl fühlte. Mein Bruder nahm mich in seine Arme und sagte mir: ’’Yo te quiero Nina!!’’. Und das hat mir einfach so viel bedeutet. Meine Mutter umarmte mich und sagte mir, dass sie sehr froh wie nun endlich eine Tochter zu haben. Und sie dankte mir, dass ich ihr zeige Sachen von anderen Seiten anzuschauen. Das waren einfach sehr berührende Momente…
Danach wurde gegessen. Mittlerweile war es schon 1 Uhr und man hatte eigentlich kein Hunger mehr, also ich zumindestJ
Nachts um 4 Uhr waren wir dann wieder glücklich und wohlbehalten zuhause.
Einige Tage später schlug mir meine Mutter vor ob ich nicht Silvester in La Paz bei meinen Cousinen verbringen will. Ich war natürlich ganz begeistert und rief sofort Mama und Papa in der Schweiz an. Die mussten dann so schnell wie möglich ein Mail an AFS schreiben, dass ich reisen konnte.
Ja innerhalb eines Tages hatte ich dann mein ’’Permiso’’ und freitagsabens war ich schon auf dem Weg nach La Paz. Ganz aufgeregt, denn es war meine erste lange Reise die ich alleine unternahm. Ich schlief aber schnell ein, denn ich war unheimlich müde von all den Festtagen. Um 22 Uhr wurde ich aber von zwei Knällen aufgeweckt. Ich total verschlafen und habe überhaupt nicht gescheckt was gerade passiert. Ich drehte mich um und dann fehlte das Fenster an meiner linken Seite! Ich konnte es nicht fassen! Und prompt fing es auch noch an zu regnen. Also waren wir (ich und meine Nachbarin) ohne Fenster. Und weiter vorne im Bus fehlte nochmals ein Fenster!!!! Wir fuhren einfach weiter und niemand informierte uns was passieren wird. Nach einer Stunde hielten wir dann an und einige Männer klebten Plastikbänder an die beiden Fenster. Na super! Nun war es noch kälter, aber was wollten wir machen? Schliesslich war es schon spät in der Nacht. Blieb uns nichts anderes übrig als zu schlafen.
Ach ja was ich noch sagen wollte: in den zwei Wochen in denen ich in La Paz war wohnte ich bei der Schwester meines Vater, ihrem Mann und ihren beiden Töchtern Daniella und Ximena. Beide 20 Jahre alt (sie sind Zwillinge)
Früh nachmittags kam ich dann in La Paz an und war froh, dass doch noch alles gut verlaufen ist.
Bei meinen Cousinen angekommen überraschten sie mich mit der Idee über Silvester nach Coroico zu fahren. Das ist ein kleines Dörfchen drei Stunden Busfahrt von La Paz entfernt. Obwohl es eine sehr kurze Entfernung zu La Paz ist liegt Coroico in einem tropischen Klima. Immer so zwischen 20 bis 30 Grad, obwohl es dann abends ziemlich abkühlt. Coroico befindet sich 1750 M.ü.M und hat ca. 3500 Einwohner.
Ich fand das eine tolle Idee und somit sass ich fünf Stunden später schon wieder im Bus.
In Coroico angekommen mussten wir zuerst mal unser Hotel suchen und dann erkundigten wir das Dörfchen. Es wimmelte von Touristen und überall hörte man Deutsch, Englisch und SpanischJ
Das Dorf lebt von Tourismus. Rund um die Plaza hat es überall Läden mir Souvenirs. Eingeborene sieht man fast nicht.
Ich müde von dem vielen reisen wollte dann bald wieder ins Hotel um dann am nächsten Tag fit zu sein.
Wir besuchten die Cascadas (Wasserfälle) die ganz in der Nähe sind. Das war wunderschön. Es hat dort drei Wasserfälle, obwohl der letzte der wirklich sehenswürdige istJ Der ist riesig und um da hin zu kommen muss man noch ein bisschen durch den Wald laufen. Wirklich sehenswert!! Wir machten auf jeden Fall 1000 Fotos.
Abends verbrachten wir auf der Plaza. Denn alles spielte sich auf der Plaza ab. Es hatte Musik, es wurde getanzt und getrunken.
Ja und dann war schon Montag und somit der letzte Tag im 2007. Der Freund meiner einen Cousine namens Xime kam an und somit verbrachten wir den Tag mit ihm und seinen Freunden. Abends kehrten wir dann aber nochmals ins Hotel zurück um uns schick zu machen.
Und wieder ging es ab auf die Plaza. Alle waren dort. Und alle kannten alle. Ja nicht ganz, aber immer sagte wieder jemand halloJ Und dann schlug es schon 12 und wir waren im 2008!!
Ach ja: ich bin ein bisschen spät, aber allen denen ich das noch nicht gesagt habe: alles Gute zum Neuen Jahr! Viel Liebe, Glück, Gesundheit und einfach alles um glücklich zu sein!
Die Nacht verging unheimlich schnell! Wir tanzten die ganze Nacht und redeten und hatten einfach unheimlich Spass. Wir waren bis morgens um 9 Uhr auf der Plaza Ich schlief keine MinuteJ
Mittags kamen dann die Eltern meiner Cousinen um uns abzuholen. Nach gemeinsamen Mittagsessen ging es dann wieder zurück nach La Paz.
Ja die nächsten Wochen verbrachte ich die ganze Zeit mit meinen Cousinen. Die beiden zeigten mir La Paz, wir besuchten Museen, gingen zum ’’Valle de la Luna’’ und wir guckten jeden Abend einen Film. Es war einfach eine wunderschöne Zeit! Ich hatte unheimlich viel Spass und war einfach sehr glücklich!!
Ach ja: unterdessen ging meine Kamera kaputt. Sie viel mir zwei Mal runter und das dritte Mal wurde der Bildschirm zerstört, also musste ich mir eine Neue kaufen. Auch nicht sooo schlimm, aber doch ärgerlich. Ich habe mir nun eine neue Kamera gekauft. Die genau gleiche, aber in BlauJ Noch was: Also hier bekommt man einfach alles viel billiger. Wenn irgendjemand irgendetwas will, dann meldet euch bei mir und ich werde sehen ob ich etwas finden kannJ
Was mir hier einfach immer wieder auffällt ist wie herzlich die Leute sind. Der Onkel kannte mich erst eine Woche, aber stellte mich schon als seine Tochter vor und die Zwillinge sagten mir, dass sie sich schon immer eine jüngere Schwester gewünscht haben und endlich haben sie eine. Das ist einfach wunderschön, dass ich das alles erleben kann. Es ist unglaublich…
Der Abschied viel mir deshalb auch umso schwerer als ich letzten Samstag wieder nach Santa Cruz zurückkehrte. Weil ich weiss nicht, wann ich diese Leute das nächste Mal wieder sehen werde… Aber sicher ist, dass ich sie nie vergessen werde…
Es war aber auch schön wieder zuhause zu sein. Meine Familie, die bekannte Umgebung… Zuhause… Ich starb zwar fast, weil es so warm war und ich nun zwei Wochen in der Kälte geschlottert habe, aber ja es war auch schön wieder in kurzen Hosen rum zu laufenJ
Montagmorgens stand ich dann aber trotzdem schon wieder früh auf, weil eine der Schweizerinnen die schon ein halbes Jahr länger hier war nach Hause flug. Also trafen wir uns auf dem Flughafen. Mittlerweile mag ich Flughäfen nicht mehr! Es war nun das dritte Mal, dass ich mich von Personen die ich lieb gewonnen habe verabschieden musste…
Und ich dachte einfach: Wow! Jetzt geht es nur noch fünf Monate und dann werde ich diejenige sein die hier heulend auf dem Flughafen steht… Schon unglaublich…
Ja und in zwei Wochen sind meine Ferien schon vorbei und die Schule fängt wieder an. Leider steht der Schulwechsel immer noch zur Diskussion und ich bin nicht sicher, ob ich auf meiner Schule bleiben kann…
Aber zuerst steht nun schon bald der Carnaval vor der Türe und das wir ganz sicher ein unvergessliches Erlebnis…
Eigentlich hätte ich noch viel mehr zu erzählen, aber mein Mail ist schon soooo lange. Ich melde mich bald wieder, denn ich habe noch einige interessante Sachen über die bolivianische Kultur erfahren…
Also dann schicke ich euch ganz viele liebe, sonnige Grüsse aus Santa Cruz machts gut und passt auf euch auf!!
Euere Norina
P.S. Vergesst meine Webseiten nicht:
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17.1.08 17:19


!!!Schon mehr als die Hälfte!!!

So… Nun habe ich wieder unheimlich viel erlebt und viel zu erzählen:
Am 1. Dezember ging ich mit einer anderen Austauschschülerin namens Valerie an das Daddy Yankee Konzert. Warscheindlich kennt ihr den Sänger nicht, aber hier in Bolivien ist er sehr berühmt. Ich muss ganz ehrlich zugegeben, dass ich vorher auch noch nie von ihm gehört hatte, aber ganz Santa Cruz sprach schon vor langer Zeit von diesem Konzert, also musste ich fast gehenJ
Als Valerie und ich um 18 Uhr bei der Konzerthalle ankamen war alles schon überfüllt. Schlangen bis auf die Strasse. Also blieb uns nicht anderes übrig als uns anzustellen. Schlussendlich hat sich die Warterei aber gelohnt und wir hatten richtig Spass!
Ja da ich Ferien hatte und momentan nicht reisen konnte wurde mir schnell langweiligJ Ich und die andere Schweizerin Lea schneideten und färbten meine Haare und liessen uns pircen. Ich habe mir ein Nasenpircing gemacht und sie ein BauchpircingJ Überhaupt machen sich sehr viele Austauschschüler Pircings. Die Leute im Pircingladen kennen uns schon langsam, weil wir immer wieder vorbei kommenJ
Ja und dann wurde es schon Weihnachten….
Überall in der Stadt Lichterketten. Wunderschön! Auch unser Haus hatten ich und meine Familie sehr schön geschmückt und das ganze Haus glitzerte.
Ich hatte grosse Angst vor den Weihnachten, weil ich dachte, dass ich meine grosse Krise bekommen werde, aber ich hatte Glück. Alles lief gut.
Am späten Nachmittag fragte mich meine Mutter ob ich nicht mit ihr mitgehen will. Sie hatte mit ihrer Schwester und ihrer Mutter geplant, dass sie zusammen kochen und dann das Essen den armen Leuten bringen. Ich fand das eine sehr gute Idee und wollte gerne helfen. Also machten wir uns abends mit dem Kofferraum voller Essen und Trinken auf den Weg. Bei der ersten Kreuzung hielten wir an und stiegen aus. Machten den Kofferraum auf und von allen Seiten stürmten Kinder und Erwachsene her! Das war unglaublich! Die haben uns das Essen fast aus den Händen gerissen! Meine Mutter rief mir zu, dass ich ins Auto rein soll und wir fuhren davon. Also ich hatte einen rechten Schrecken bekommen. Ich sagte meiner Mutter, dass wir besser an Orten halten wo es nicht so viele Leute hätte. Das machten wir dann auch. Und das war viel besser. Wir hielten unser Auto am Strassenrand und ein Kind nach dem anderen kam vorbei.
Aber das ganze hat mich sehr berührt. Weil unter den Kindern waren solche die erst drei oder 4 Jahre alt sind. Und mir wurde wieder mal bewusst, dass ich so froh sein kann, dass ich ein Haus habe zu dem ich jeden Abend zurückkommen kann. Dass ich immer etwas zu Essen habe. Für uns ist das alles selbstverständlich, aber es gibt so viele Leute hier die einfach nichts haben! Jugendliche die bis spät abends auf der Strasse stehen und jonglieren. Kinder die Bierflaschen sammeln und durch das Depot ein bisschen Geld gewinnen. Erwachsene die auf der Strasse sitzen und betteln… Die Armut ist unheimlich gross!
                                                                                                                                      
Später als es war dann mittlerweile schon 23 Uhr machten wir uns auf dem Weg zu meinem Onkel väterlicher Seite um bei ihm und seiner Familie Weihnachten zu feiern. Zuerst sassen wir alle zusammen und unterhielten uns. Wartend bis es endlich 12 Uhr wurdeJ
Um 12 Uhr wurde angestossen und alle umarmten sich und wünschten sich alles Gute zu Weihnachten. Das war ein sehr schöner Moment, weil ich mich einfach wohl fühlte. Mein Bruder nahm mich in seine Arme und sagte mir: ’’Yo te quiero Nina!!’’. Und das hat mir einfach so viel bedeutet. Meine Mutter umarmte mich und sagte mir, dass sie sehr froh wie nun endlich eine Tochter zu haben. Und sie dankte mir, dass ich ihr zeige Sachen von anderen Seiten anzuschauen. Das waren einfach sehr berührende Momente…
Danach wurde gegessen. Mittlerweile war es schon 1 Uhr und man hatte eigentlich kein Hunger mehr, also ich zumindestJ
Nachts um 4 Uhr waren wir dann wieder glücklich und wohlbehalten zuhause.
Einige Tage später schlug mir meine Mutter vor ob ich nicht Silvester in La Paz bei meinen Cousinen verbringen will. Ich war natürlich ganz begeistert und rief sofort Mama und Papa in der Schweiz an. Die mussten dann so schnell wie möglich ein Mail an AFS schreiben, dass ich reisen konnte.
Ja innerhalb eines Tages hatte ich dann mein ’’Permiso’’ und freitagsabens war ich schon auf dem Weg nach La Paz. Ganz aufgeregt, denn es war meine erste lange Reise die ich alleine unternahm. Ich schlief aber schnell ein, denn ich war unheimlich müde von all den Festtagen. Um 22 Uhr wurde ich aber von zwei Knällen aufgeweckt. Ich total verschlafen und habe überhaupt nicht gescheckt was gerade passiert. Ich drehte mich um und dann fehlte das Fenster an meiner linken Seite! Ich konnte es nicht fassen! Und prompt fing es auch noch an zu regnen. Also waren wir (ich und meine Nachbarin) ohne Fenster. Und weiter vorne im Bus fehlte nochmals ein Fenster!!!! Wir fuhren einfach weiter und niemand informierte uns was passieren wird. Nach einer Stunde hielten wir dann an und einige Männer klebten Plastikbänder an die beiden Fenster. Na super! Nun war es noch kälter, aber was wollten wir machen? Schliesslich war es schon spät in der Nacht. Blieb uns nichts anderes übrig als zu schlafen.
Ach ja was ich noch sagen wollte: in den zwei Wochen in denen ich in La Paz war wohnte ich bei der Schwester meines Vater, ihrem Mann und ihren beiden Töchtern Daniella und Ximena. Beide 20 Jahre alt (sie sind Zwillinge)
Früh nachmittags kam ich dann in La Paz an und war froh, dass doch noch alles gut verlaufen ist.
Bei meinen Cousinen angekommen überraschten sie mich mit der Idee über Silvester nach Coroico zu fahren. Das ist ein kleines Dörfchen drei Stunden Busfahrt von La Paz entfernt. Obwohl es eine sehr kurze Entfernung zu La Paz ist liegt Coroico in einem tropischen Klima. Immer so zwischen 20 bis 30 Grad, obwohl es dann abends ziemlich abkühlt. Coroico befindet sich 1750 M.ü.M und hat ca. 3500 Einwohner.
Ich fand das eine tolle Idee und somit sass ich fünf Stunden später schon wieder im Bus.
In Coroico angekommen mussten wir zuerst mal unser Hotel suchen und dann erkundigten wir das Dörfchen. Es wimmelte von Touristen und überall hörte man Deutsch, Englisch und SpanischJ
Das Dorf lebt von Tourismus. Rund um die Plaza hat es überall Läden mir Souvenirs. Eingeborene sieht man fast nicht.
Ich müde von dem vielen reisen wollte dann bald wieder ins Hotel um dann am nächsten Tag fit zu sein.
Wir besuchten die Cascadas (Wasserfälle) die ganz in der Nähe sind. Das war wunderschön. Es hat dort drei Wasserfälle, obwohl der letzte der wirklich sehenswürdige istJ Der ist riesig und um da hin zu kommen muss man noch ein bisschen durch den Wald laufen. Wirklich sehenswert!! Wir machten auf jeden Fall 1000 Fotos.
Abends verbrachten wir auf der Plaza. Denn alles spielte sich auf der Plaza ab. Es hatte Musik, es wurde getanzt und getrunken.
Ja und dann war schon Montag und somit der letzte Tag im 2007. Der Freund meiner einen Cousine namens Xime kam an und somit verbrachten wir den Tag mit ihm und seinen Freunden. Abends kehrten wir dann aber nochmals ins Hotel zurück um uns schick zu machen.
Und wieder ging es ab auf die Plaza. Alle waren dort. Und alle kannten alle. Ja nicht ganz, aber immer sagte wieder jemand halloJ Und dann schlug es schon 12 und wir waren im 2008!!
Ach ja: ich bin ein bisschen spät, aber allen denen ich das noch nicht gesagt habe: alles Gute zum Neuen Jahr! Viel Liebe, Glück, Gesundheit und einfach alles um glücklich zu sein!
Die Nacht verging unheimlich schnell! Wir tanzten die ganze Nacht und redeten und hatten einfach unheimlich Spass. Wir waren bis morgens um 9 Uhr auf der Plaza Ich schlief keine MinuteJ
Mittags kamen dann die Eltern meiner Cousinen um uns abzuholen. Nach gemeinsamen Mittagsessen ging es dann wieder zurück nach La Paz.
Ja die nächsten Wochen verbrachte ich die ganze Zeit mit meinen Cousinen. Die beiden zeigten mir La Paz, wir besuchten Museen, gingen zum ’’Valle de la Luna’’ und wir guckten jeden Abend einen Film. Es war einfach eine wunderschöne Zeit! Ich hatte unheimlich viel Spass und war einfach sehr glücklich!!
Ach ja: unterdessen ging meine Kamera kaputt. Sie viel mir zwei Mal runter und das dritte Mal wurde der Bildschirm zerstört, also musste ich mir eine Neue kaufen. Auch nicht sooo schlimm, aber doch ärgerlich. Ich habe mir nun eine neue Kamera gekauft. Die genau gleiche, aber in BlauJ Noch was: Also hier bekommt man einfach alles viel billiger. Wenn irgendjemand irgendetwas will, dann meldet euch bei mir und ich werde sehen ob ich etwas finden kannJ
Was mir hier einfach immer wieder auffällt ist wie herzlich die Leute sind. Der Onkel kannte mich erst eine Woche, aber stellte mich schon als seine Tochter vor und die Zwillinge sagten mir, dass sie sich schon immer eine jüngere Schwester gewünscht haben und endlich haben sie eine. Das ist einfach wunderschön, dass ich das alles erleben kann. Es ist unglaublich…
Der Abschied viel mir deshalb auch umso schwerer als ich letzten Samstag wieder nach Santa Cruz zurückkehrte. Weil ich weiss nicht, wann ich diese Leute das nächste Mal wieder sehen werde… Aber sicher ist, dass ich sie nie vergessen werde…
Es war aber auch schön wieder zuhause zu sein. Meine Familie, die bekannte Umgebung… Zuhause… Ich starb zwar fast, weil es so warm war und ich nun zwei Wochen in der Kälte geschlottert habe, aber ja es war auch schön wieder in kurzen Hosen rum zu laufenJ
Montagmorgens stand ich dann aber trotzdem schon wieder früh auf, weil eine der Schweizerinnen die schon ein halbes Jahr länger hier war nach Hause flug. Also trafen wir uns auf dem Flughafen. Mittlerweile mag ich Flughäfen nicht mehr! Es war nun das dritte Mal, dass ich mich von Personen die ich lieb gewonnen habe verabschieden musste…
Und ich dachte einfach: Wow! Jetzt geht es nur noch fünf Monate und dann werde ich diejenige sein die hier heulend auf dem Flughafen steht… Schon unglaublich…
Ja und in zwei Wochen sind meine Ferien schon vorbei und die Schule fängt wieder an. Leider steht der Schulwechsel immer noch zur Diskussion und ich bin nicht sicher, ob ich auf meiner Schule bleiben kann…
Aber zuerst steht nun schon bald der Carnaval vor der Türe und das wir ganz sicher ein unvergessliches Erlebnis…
Eigentlich hätte ich noch viel mehr zu erzählen, aber mein Mail ist schon soooo lange. Ich melde mich bald wieder, denn ich habe noch einige interessante Sachen über die bolivianische Kultur erfahren…
Also dann schicke ich euch ganz viele liebe, sonnige Grüsse aus Santa Cruz machts gut und passt auf euch auf!!
Euere Norina
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17.1.08 17:19





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